“Das Leben ist einfach, doch wir Menschen bestehen darauf, es kompliziert zu machen.” So oder so ähnlich hat es der chinesische Philosoph Konfuzius ausgedrückt und das bereits einige Jahrhunderte vor Christus. Der indische Philosoph Krishnamutri (1895-1986) drückte es folgendermaßen aus: “Eines der schwierigsten Dinge der Welt ist, irgendetwas ganz einfach zu betrachten.” So ist es auch mit den Begriffen, Achtsamkeit, sowie Wertschätzung, die unter anderem Teil des Yogaregelwerks sind…
Im Alltag geraten wir schnell in Eile. Gerade das Leben in den Städten ist von Dichte, Verkehr und Hast geprägt. Das scheint ansteckend zu sein…wenn alle sich beeilen, dann hat man als einzelner fast keine Wahl und hetzt mit. Dabei könnten wir uns einfach immer mal wieder “heraus nehmen” aus dem Trubel, letztlich sogar auch, wenn wir mittendrin sind…wie geht das…? Das funktioniert auf fast wunderbar einfache Weise: mit Achtsamkeit! Das sogenannte Achtsamkeitstraining benötigt weder besonderen Raum noch besondere Zeit…Achtsamkeit kannst du in jeder Sekunde deinen Seins praktizieren: du kannst (z. B. 10 Schritte oder auch mehr) in achtsamer Weise zum Bus oder durch die Stadt gehen, du kannst (z. B. für 5 Minuten) achtsam das Geschirr spülen oder deine Blumen pflücken. Sei jeden Tag mindestens einmal wertschätzend zu dir und auch zu einer Person in deiner Umgebung…integriere Achtsamkeit und Wertschätzung in deinen Alltag und reduziere damit deinen Stress. Wenn du das Mittagessen vor dir hast, halte einen Moment inne und betrachte es wertschätzend…dann iss bewusst und achtsam. Nimm dir jeden Tag 5 Minuten für Achtsamkeit und Wertschätzung. Prüfe, wann für dich der beste Zeitpunkt am Tag ist. Durch die Regelmäßigkeit, mit der du diese Achtsamkeitsminuten in deinen Alltag einfügst, integrierst du diese Bewusstheit in dein Leben und der Stress kann gehen.

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Unsere Medien machen ja gern die Autofahrer, insbesondere die SUV Fahrer, dafür verantwortlich, dass die CO2 Bilanz nicht so ausfällt, wie sie das im Sinne der Umwelt tun sollte. Treibhausgase verändern unser Klima, der außergewöhnlich sonnige Sommer 2018, mit seiner extremen Trockenheit und anderen Unbillen, ist sicher ein deutlicher Vorbote dieser, seit langem benannten Veränderung. Aber es sind nicht allein die Autofahrer, die den beklagten Treibhauseffekt schüren, nein, einen besonders großen Anteil an der Erwärmung des Erdklimas, hat die Massentierhaltung. Abgesehen davon, dass es für die armen Kreaturen ein grausames kurzes Leben in engen, nicht artgerechten Stallungen ist, pupsen und rülpsen sie Methan in die Atmosphäre, welches mindestens so belastend ist, wie der Auspuffausstoß der PKW. Außerdem belastet.Gülle  das Grundwasser und damit das Trinkwasser …und vieles mehr. Mehr als ein Grund, auf Fleisch zu verzichten…vielleicht nicht generell, aber mindestens immer mal fleischfreie Tage einzurichten… Damit fleischfreie Tage einfach möglich sind, habe ich nachfolgend Rezepte ohne Fleisch für dich…

Zucchinirouladen mit Käse: für 2 Personen benötigst du 2 kleine Zucchini,  50 Gramm geriebenen Parmesan, 1/2 Bund Rucola, 4 Cherrytomaten, etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer, Olivenöl. Die Zucchini schneidest du der Länge nach, in Millimeter dünne Streifen und brätst sie von beiden Seiten kurz an. Die Tomaten viertelst du und mischt sie mit den Gewürzen, Öl und Parmesan. Zum Schluss rollst du Rucola und Tomatengewürzmischung in die Zucchinischeiben ein. Nach 10 minuten kannst du bereits genießen…

Oder Käsesalat mit Walnüssen: für 2 Personen benötigst du 1/2 Kopf grünen Salat und einen halben Kopf Eichblatt (oder anderen) Salat; 150 Gramm Fetakäse, 50 Gramm Walnüsse und 50 Gramm Datteln, 2 Esslöffel  Olivenöl, 2 Esslöffel Apfelsaft, etwas Salz, etwas Zitronensaft, 1 Teelöffel Honig. Schneide den Salat klein und gib ihn auf die Teller. Dann würfele den Käse und schneide die Datteln in kleine Stücke. Mische Feta, Öl, Honig, Saft und Gewürze und gib sie über den Salat. Zum Schluss lege die Walnüsse auf.

Guten Appetit!